Spanisch lernen in Sevilla, Spanien!
Entdecken Sie die reiche Geschichte, traditionelle Feste, leckere Tapas und das pulsierende Nachtleben, die diese südliche Stadt zu einem der beliebtesten Reiseziele Spaniens für Sprachreisen machen. Wie jede andere Stadt in Europa hat auch Sevilla einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, die man gesehen haben muss. Sevilla zeichnet sich jedoch durch eine ganz besondere Atmosphäre aus. Mit einer Mischung aus gotischer, Mudéjar-, Renaissance- und moderner Architektur schafft diese andalusische Stadt eine Lebenslust, die sich auf die Einwohner Sevillas überträgt. Das Leben hier ist so einzigartig, dass Sie vielleicht gar nicht mehr weg wollen.
Sevilla hat eine lange und faszinierende Geschichte. Sie erstreckt sich über mehr als 3000 Jahre, in denen Sevilla mit Dutzenden von Zivilisationen in Berührung gekommen ist. Dazu gehört auch die römische Herrschaft über ganz Spanien, die mehr als sechs Jahrhunderte andauerte. Heute ist Sevilla die viertgrößte Stadt Spaniens. Die Blütezeit der Stadt war im 17. Jahrhundert, als sie ein wichtiges Handelszentrum des spanischen Reiches war. Heute wird sie durch den Fluss Guadalquivir und ihren Hafen geteilt, der etwa 80 km vom Atlantik entfernt liegt und der einzige Flusshafen Spaniens ist.
Die Altstadt von Sevilla gehört zu den größten Europas.
Ein bezauberndes Netz aus engen, verwinkelten mittelalterlichen Gassen und romantischen, versteckten Plätzen. Das Erbe an Kunst und Architektur aus der Römerzeit, der islamischen Epoche, der Gotik, der Renaissance und dem Barock ist atemberaubend. Studenten können die drei UNESCO-Welterbestätten in Sevilla erkunden. Beginnen Sie mit dem Alcázar-Palast im maurischen Stil. Bewundern Sie die architektonischen Besonderheiten, darunter filigrane Stuckarbeiten, Bögen und Mosaike. Als Nächstes besuchen Sie das Generalarchiv der Indes, das in der Casa Lonja de Mercaderes, der alten Handelsbörse von Sevilla, untergebracht ist. Hier finden Sie äußerst wertvolle Archivdokumente.
Schließlich ist die Kathedrale aus dem 15. Jahrhundert die letzte Ruhestätte von Christoph Kolumbus und nach dem Petersdom in Rom und St. Paul's in London die drittgrößte Kathedrale der Welt. Ihr Glockenturm, La Giralda, ist das Minarett der Moschee, die früher an dieser Stelle stand, und bietet einen großartigen Blick über die Stadt. Zu den vielen weiteren Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken und zu genießen gilt, gehören das jüdische Viertel Barrio Santa Cruz, der landschaftlich gestaltete Parque Maria Luisa, der Torre de Oro aus dem 13. Jahrhundert und der Palacio de la Condesa de Lebrija, der eine umfangreiche Sammlung römischer Mosaike und wertvoller Artefakte aus verschiedenen Jahrhunderten beherbergt.
Fortbewegung
Sevilla lässt sich gut zu Fuß erkunden und ist eine der fahrradfreundlichsten Städte Spaniens mit einem ausgezeichneten öffentlichen Fahrradverleihsystem. Wenn Sie jedoch Lust haben, sich außerhalb von Sevilla umzusehen, finden Sie am Busbahnhof Estación de Autobuses Plaza de Armas Verbindungen nach Málaga, Granada, Córdoba und Almería.
Bewegende Kunst
Machen Sie eine Flusskreuzfahrt oder spazieren Sie entlang des Paseo de Colon und überqueren Sie die Triana-Brücke nach Triana, das für seine Flamenco-Kultur und Keramik bekannt ist. Das moderne Sevilla ist eine Stadt der Feste, wobei die bekannte Karwoche und die Feria de Sevilla im April besonders hervorzuheben sind. Es ist auch die Heimat der großen andalusischen Traditionen des Flamenco und des Stierkampfs sowie einer der größten Rivalitäten im spanischen Fußball, nämlich der zwischen den lokalen Mannschaften Sevilla und Betis.
Die geheime Farbe der Stadt!
Genießen Sie das Nachtleben in Sevilla wie ein echter Sevillaner, unter dem versteckten Licht und den geheimnisvollen Farben der Stadt. Die Atmosphäre in Sevilla ist nachts ganz anders. Genießen Sie die vielen Straßenkünstler und beobachten Sie das Leben in dieser wunderschönen Stadt aus einer anderen Perspektive. Die Gegend um die Alameda de Hercules gilt als einer der angesagtesten Orte der Stadt. Seit den 80er Jahren ist sie ein fester Bestandteil des Nachtlebens von Sevilla.
Eine Verbindung zwischen Zutaten
Das Geheimnis der sevillanischen Küche liegt in den langsamen Gartechniken und der nuancierten Verwendung von Gewürzen und Würzmitteln. Einer der kräftigsten Geschmacksrichtungen Sevillas findet sich im geschmorten Rabo de Toro (Ochsenschwanz). Durch stundenlanges Garen in einer Rotweinsauce wird das Fleisch so zart, dass es bei der geringsten Berührung zerfällt. Gebratene Schweinelende in Whiskysauce ist ein Klassiker in den traditionelleren Tapas-Bars Sevillas. Spinat mit Kichererbsen, Spinat mit Kichererbsen ist ein weiteres Beispiel dafür, wie gut die einfachsten Zutaten in der andalusischen Küche kombiniert und zubereitet werden. Der welke Spinat wird mit gekochten Kichererbsen, großzügigen Mengen an Gewürzen und einem Hauch von Kurkuma und Kreuzkümmel gemischt – ein perfekter Einblick in das arabische Erbe Südspaniens. Weitere lokale Spezialitäten sind gebratene und gegrillte Meeresfrüchte, gegrillter Jamón Ibérico und Gazpacho sowie süße Kuchen wie Polvorones. Die berühmten Orangen aus Sevilla sind eher bitter und werden hauptsächlich zur Herstellung von Marmelade und Lotionen verwendet!
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